Um es vorab zu sagen, ich bin absolut begeistert von dieser Technologie und habe schon länger damit geliebäugelt. Die Vision, Leuchten ohne klobige Adapter an der Steckdose schalten zu können und vor allem mit dem Handy bedienen zu können hat mir schon von Anfang an gefallen. Zusätzlich die Versuchung die Raumstimmung durch einen simplen Eingriff in die Farbe…

Als Freund der alten Leuchtmittel war ich immer sehr skeptisch aufgrund der LED Technologie. Ich muss gestehen, mit Bekanntgabe des Verbots der herkömmlichen Leuchtmittel hatte ich mir hinsichtlich der damals verfügbaren Alternativen – der „Energiesparlampe“ – einen riesigen Vorrat angeschafft um mich möglichst lang im gallischen Dorf verschanzen zu können 🙂 die ersten Generationen von LED Leuchtmitteln konnte mich auch nicht aus der Leuchtmittelautonomie lösen und ich beharrte weiterhin auf meinem Vorrat.

Die Lichtfarbe ist für mich ein sehr wichtiger Faktor zum Wohlfühlen. Wenn ich auf dem Balkon stehe und in die Nachbarschaft schaue sehe ich immer mehr Wohnungen in die fiesen Farben eines Schlachthauses oder einer Fleischtheke getaucht – das möchte ich bitte niemals bei mir zu Hause haben.

Angetrieben durch meine Neugier und das Verlangen nach weiterer App-gesteuerter Technologie habe ich nun diese Leuchten bei mir im Arbeitszimmer installiert. Je nach Stimmung schalte ich die Leuchten nun in den tageslichthellen Konzentrationsmodus, in den dämmerigen Relax Modus oder ich tauche den Raum nach Feierabend zum Zocken in eine kräftige Farbe. Durch die freie Farbwahl lässt sich die alt bekannte Farbe der alten „Glühlampen“ sehr sehr gut nachempfinden. – ich bin wirklich zufrieden.

Wollen wir das Philips Hue System aber mal detailliert betrachten.

 

Design

  • Die Leuchtmittel sind wohl geformt und machen auch in einer offenen Leuchtenkonstruktion eine gute Figur.
  • Der Körper ist leicht silbrig
  • Das Glas ist echtes Glas und kein Plastikzeug mit billiger Anmutung
  • Die Hue Zentrale erinnert ein wenig an die WLAN Station, den TV-Empfänger oder diverse Netzteile eines Herstellers mit einem Vitaminreichen Logo. Großer Nachteil ist, dass sie permanent blau leuchtet. Warum müssen heute alle Geräte immer diese super hellen LEDs haben? Falls es irgendwo im Gerät die Möglichkeit gibt, diese zu steuern, würde ich mir wünschen, dass Philips in der App einen Schalter für das Ein-/Ausschalten der LEDs nachreicht.

 

Installation

  • Das wichtigste: Die Installation war super einfach.
  • Zunächst geschockt durch die relativ klein ausgefallene Bedienungsanleitung bemerkte ich jedoch relativ schnell, dass man wirklich nicht mehr wissen muss um loszulegen. Die Anleitung bringt einen angemessen auf den richtigen Weg.
  • Es wird eigentlich nur die Basis mit Strom und Netzwerk verbunden.
  • Nun wird die App installiert (findet man mit Suchwort „Hue“ ganz einfach im Appstore)
  • Die App leitet einen durch den Installationsprozess. Man wird aufgefordert die ID zu fotografieren, welche sich im Inneren der Verpackung befindet. Ist das erledigt, muss man noch kurz auf den Knopf der Basis drücken und dann geht’s auch schon los – die angeschlossenen Leuchten werden automatisch eingebunden. Im Set sind die ersten drei Leuchten sofort bereit und steuerbar.
  • Zwischendurch wird man aufgefordert die neuste Firmware für die Bridge zu installieren – auch das geht super Einfach.

Der Installationsprozess in Bildern:

 

Für Fortgeschrittene

  • Wer keinen Router in der Nähe hat, holt sich für ein paar EUR einen WLAN Adapter (z.B. TP-Link Nanorouter) – schon kann die Basis auch WLAN und kann irgendwo aufgebaut werden.
  • Wer sein Netzwerk zu Hause selber verwaltet, hat auch die Möglichkeit im Nachgang eine statische IP Adresse zu vergeben – für den Anfang wird allerdings DHCP gebraucht.

 

Erweiterung

  • Über die Basis lassen sich bis zu 50 Leuchten ansprechen, gruppieren, mit Voreinstellungen belegen, dimmen und schalten wie man möchte.
  • Die Erweiterung lässt sich ganz einfach über die App vornehmen, indem man einfach im Menu über „Meine Lampen“ neue Lampen registriert. Dies geschieht über einen Code der an jeder Lampe vorhanden ist.

 

 

Funktion

  • Die Leuchten sind dimmbar. Dies ist ein großes Plus. Sie lassen sich mit Hilfe der App oder am Markt verfügbarer Wandschalter nahezu stufenlos dimmen. Besonders beeindruckt war ich über die wirklich kaum feststellbare Verzögerung bei Nutzung der App. Nahezu Echtzeit würde ich behaupten.
  • Die Leuchten lassen es zu, nahezu den kompletten Farbkreis darzustellen. Philips wirbt mit 16 Millionen Farben. Dies Zahl kann ich weder bestätigen noch widerlegen – nehme es aber als Anlass zu behaupten, dass sich wirklich nahezu jede Farbe – die man sich wünscht – einstellen lässt. Braun zum Beispiel war nicht wirklich wahrnehmbar braun, bei Schwarz ging die Leuchte aus :)… wie gesagt, Farben die man sich wünscht funktionieren auch. Ich habe ein paar eindrucksvolle Bilder angehängt.
  • Zu bemängeln hätte ich hier höchstens, dass man die Einstellung der Farben „nur“ über den Farbkreis regeln kann. Ich hätte mir gewünscht zu sehen, wie die Farbe aktuell zusammengestellt ist (vergleich RGB Farbauswahl in Windows)
  • Wie bereits gesagt, ist die Bedienung über die App bemerkenswert flexibel und insgesamt gut gelöst. Näheres weiter unten im Bereich „App“

 

Verbrauch

  • Die Leuchten sind mit 10W angegeben, diese haben sich bei Messungen auch bestätigt
  • Die Station habe ich weiter nicht gemessen, sollte aber nicht übermäßig im Verbrauch liegen – sollte aber mit ins Kalkül genommen werden wenn man versucht seinen Haushalt hinsichtlich Energieverbrauch zu optimieren.
  • Im Vergleich zu den herkömmlichen Leuchtmitteln absolut TOP!

 

 

Die App

Einstellungen

  • In den Einstellungen kann man, wie schon erwähnt neue Lampen registrieren
  • Lampen umbenennen
  • Neue Bridges und Geräte wie Schalter hinzufügen
  • Szenen erstellen und ändern
  • Alarme und Timer setzen
  • Geofencing einstellen
  • Siri konfigurieren

 

Lampen umbenennen

  • setzt man mehrere Lampen ein, macht es Sinn diese auch entsprechend Ihres Einsatzes zu benennen – das macht die spätere Verwendung 1. persönlicher und 2. ist die Zuordnung für jedermann ersichtlich. Meine habe ich z.B. Decke, Schrank und Fluter genannt.

 

Bridges und Schalter hinzufügen

  • Mehrere „Bridges“ kommen bei mir zwar nicht zum Einsatz, ist aber ein Indiz dafür, dass man mit der App die Möglichkeit hat, zum Beispiel an unterschiedlichen Orten (zu Hause, Büro, Verein…) unterschiedliche Bridges zu verwenden.
  • Schalter habe ich auch nicht installiert – ich mache alles über die App. Es gibt aber tolles Zubehör zum Ein- und Ausschalten der Leuchten. So kann auch Großmutter immer noch das Licht ein- und ausschalten wenn gerade kein Smartphone zugegen ist.

 

Szenen erstellen und bearbeiten

  • Grundsätzlich gesehen sind Szenen erstmal eine Kombination aus ausgewählten Lampen mit einer jeweils definierten Farbe.
  • Die Farben lassen sich pro Lampe oder gemeinsam für die gewählten Lampen einstellen.
  • Die Einstellungen lassen sich entweder aufgrund eines Farbkreises oder anhand eines Fotos einstellen. Ich habe die App zum Beispiel dazu gebracht, die Lichtfarbe eines Fotos vom letzten Madagaskar Urlaub wiederzugeben – sehr eindrucksvoll. Egal ob jetzt Farbkreis oder Foto: man hat einen kleinen Punkt, den man mit dem Finger über den Kreis / Foto bewegt, bis man die richtige Farbe getroffen hat (die Apple-bekannt Lupe wird hierzu genutzt). Hier kann man auch sehr eindrucksvoll sehen, dass die Lampe fast in Echtzeit reagiert.

 

Alarme und Timer setzen

  • Interessante Funktion. Lustiger Weise habe ich von Philips schon seit Jahren einen Wecker, der das Sonnenlicht simuliert um einen zum Aufstehen zu animieren. Ich habe damit in der Vergangenheit, gerade in der Wintersaison sehr gute Erfahrungen gemacht. Für mich im Büro bringt das leider keinen Vorteil, wer jedoch vorhat diese Leuchte im Schlafzimmer zu installieren, wird überrascht sein, wie angenehm das Aufstehen mit „ansteigendem“ Licht ist.
  • Timer sind das Gegenteil von den eben beschriebenen Alarmen. Man setzt eine Zeitspanne fest, in der das Licht heruntergedimmt wird. Für mich auch nicht sinnvoll einsetzbar – aber es gibt bestimmt Umgebungen in denen das toll ist. Im Schlafzimmer mache ich das mit meinem Wecker.

 

Geofencing

  • Geofencing ist grundsätzlich erstmal die Möglichkeit, die Leuchte in Abhängigkeit seines Standortes an/-auszuschalten. Das passiert dann völlig automatisch. Als Signalgeber kann hier das betreten / verlassen des WLANs oder die Standortinformation der Funkzelle aus dem Handynetz genutzt werden.
  • Ich setze das gern ein und lasse das Licht automatisch ausgehen, wenn ich Mittags aus dem Haus gehe um zum Essen zu gehen. Früher habe ich das immer vergessen und mich dann geärgert, wenn ich wieder nach Hause kam. Jetzt geht das automatisch. Für alle, die Ihre Angst um persönliche Daten regelmäßig mit Freunden auf Facebook teilen ist das allerdings nichts, man muss schon den Standort über die mobile Datenverbindung an die Bridge übertragen. Ich nehme an, das läuft über Philips Server.
  • Es funktioniert wirklich, ich habe meiner Freundin mein Handy mitgegeben um zu testen ob es funktioniert 😉

 

Siri Sprachsteuerung

  • Siri bereitet mir schon seit langer langer Zeit viel Freude. Sie versteht mich meistens, schreibt emails für mich, sucht mir Restaurantsund vieles Mehr. Jetzt kann sie auch zu Hause das Licht steuern.
  • Die Basisfunktionen funktionieren immer, möchte man aber die neuen Szenen auch über Siri nutzen, muss man sie erst an Siri übertragen. Die App bietet hierzu eine geeignete Funktion. Siri versteht leider, gerade bei Szenen mit mehreren Wörtern nicht immer was ich möchte. Ich bin mir aber sicher, wir nähern uns noch ein wenig an :p

 

Nach meinem Empfinden, ist das Hue System von Philips ein rundes Produkt. Im Verbund mit den hier genannten Fremdprodukten habe ich es nicht getestet. Das Gesamtpaket aus Hardware und der wirklich guten App überzeugt mich und ringt mir eine absolute Kaufempfehlung ab. Sollte sich an meiner Meinung im Laufe der Zeit noch etwas ändern, werde ich es hier verlauten lassen.

 

 

Hier der Link zu dem Set welches ich verwende.

 

 

Hier der Link zu dem Router mit dem ich die Bridge ganz einfach via WLAN anbinden konnte 🙂

 

Philips Hue – Farbspiel im Büro
Markiert in:            

5 Gedanken zu „Philips Hue – Farbspiel im Büro

  • 06.04.2016 um 11:39
    Permalink

    Hey Martin! Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich war leider die Tage etwas bussy. Es ist auch unglaublich was die Leute im Einzelhandel für einen Stuss erzählen! Mir versuchte gestern einer zu erklären, dass es die Strips in 5 Meter gibt (*Kopfschüttel*).

    Zu 1.
    Das heißt also wenn ich die Lampen über einen schalter anmache, kommt die Standartfarbe -> die ich dann aber über die App verändern kann oder?

    Zu 2.
    Super Danke! Ich hatte halt nichts mehr zur Änderung gelesen, deshalb war ich etwas verwundert.

    Zu 3.
    Ok Also: Wir haben vor unsere neue Küche mit den Strips zu versehen. Einmal an der Verblendung der Küche (ganz oben) und unter der Arbeitsplatte (damit die Schränke schön beleuchtet sind). Mein Kücheninstallateur fragte nun ob die Wasserabweisend/fest oder in einer Schutzschicht aus Silikon oder ähnlichem sind, da ja unter der Arbeitsplatte immer mal was hin kommen könnte oder man hingreift. Dann habe ich bei Philips angefragt und die Antwort war sie sind nicht Wasserfest (ja aber sie würden ja nicht im Wasser liegen…). Weißt du da etwas? Man kennt das ja von den Billigeren Strips – die sind meist in so einer Silikonschicht eingebettet.
    Zum anderen haben wir eine relativ freistehende Küche. Wenn ich unter der Arbeitsplatte das Band ziehen möchte, habe ich 2 Ecken um die ich das Band ziehen muss (also darunter und schräg). Ich hab gelesen, dass man das Band um 90° knicken kann. Ich muss es aber um die Kurve legen.. (ist etwas kompliziert und ich hoffe du verstehst was ich meine). Geht das? Steht es dann evtl ab? Verbinder gibts wohl auch nicht mit denen man um die ecke kommt….
    Die Bänder kann man auch wohl nur um 33cm kürzen… kann man den verschnitt noch benutzen?

    4.
    Mir kam noch etwas von den Kopf. Zur Installation für Fortgeschrittene:
    Mein Router wird im Arbeitszimmer stehen (unten). Die Küche ist oben. Benötige ich dann einen WLan Adapter (in der nähe der Küche) und stecke an diesem die Bridge ein? Oder habe ich die Bridge dann unten am Router und den Adapter einfach oben in der Steckdose?
    Weil ich nämlich auch im Schlafzimmer mir ein paar Lampen hinstellen möchte etc. weiß ich einfach nicht, ob ich überall einen Adapter benötige oder ob es mit der Reichweite geht (sind 2 Zimmer zwischen).
    Habe ich dann nämlich die Bridge oben – reicht es dann mit dem Empfang nach unten und umgekehrt?
    (Nur so nebenbei hat mir der Herr im Fachhandel gesagt ich benötige für jeden Raum eine eigene Bridge….kann ich absolut nicht glauben).

    Ich danke dir vielmals für deine Hilfe! 🙂

    Viele Grüße

    Melanie

    Antworten
    • 08.04.2016 um 09:43
      Permalink

      Hi,

      zu 1.
      genau richtig.

      zu 3.
      Die Leitbahnen sind natürlich überzogen. Die LEDs liegen offen. Die Stripes haben Schutzklasse IP20. D.h. sie sind gegen Anfassen geschützt, aber nicht gegen Wasser. Ich hätte unter der Arbeitsplatte jedoch keine Bedenken, das da eine nennenswerte Menge Wasser hinkommt, die das Band beschädigt. Vielleicht würde ich für den Fall, dass ein paar Tropfen unter die Platte laufen, einen ganz dünnen Metallstreifen vor die stripes kleben (so als Abtropfkante) … vielleicht einfach nur eine Stange die 1-2 mm Durchmesser hat.

      Um die Kurve legen wird wirklich schwierig. Vielleicht bekommst du es hin, in der Kurve immer kleine Dreiecke rauszuschneiden (auf die Leiterbahnen achten!). Ich habe andere LED Bänder schon um die Ecke verlegt – einfach aufgetrennt und dann die offenen Kontaktpunkte verlötet. Hier waren dann die Abschnitte auch wieder Nutzbar. Ob das mit denen von Philips geht weiß ich nicht genau – denke aber schon.

      Die Bänder kann man an ettlichen vorgegebenen Punkten kürzen. Es sind aber tatsächlich Schnittmarken vorgegeben – ob es 33 cm sind weiß ich aber nicht genau.

      zu 4.
      du brauchst definitiv nicht für jeden Raum eine Bridge – das ist unfug. Darum kann man ja die leuchten in der App zusammenschließen und Gruppen definieren. Ob es von der Reichweite her funktioniert kann man nicht pauschal sagen. Es hängt immer an den Wänden / Decken die dazwischen sind. Die Lampen funken auch untereinander weiter. Bei günstigen Bedingungen kannst du die Bridge unten lassen und die Signale durch das ganze haus schleifen (über weiterfunken der Lampen).
      Die Bridge braucht eine LAN Verbindung. Wenn du sie also in einem anderen Geschoss aufstellen möchtest, musst du dort eine LAN Verbindung zur Verfügung stellen. Dies kannst du – wie von dir geschrieben – auch mit einem WLAN Adapter schaffen (WLAN vom Router bis zum Access Point, und den Access Point dann mit der Bridge verbinden. Mit einem TP Link nano router habe ich das ohne Probleme sofort hinbekommen – wenn du magst schicke ich dir einen Link zu dem Teil.
      Die andere Alternative wäre ein DLAN Adapter – darauf werde ich auch umstellen, weil ich nicht möchte, dass so viel über WLAN angebunden ist. Auch hier könnte ich dir was empfehlen.

      Antworten
  • 31.03.2016 um 10:50
    Permalink

    Hallo,

    vielen Dank für deinen Beitrag. Der hat mir echt sehr geholfen. Mein Freund und ich haben eine Wohnung gekauft und die möchte ich möglichst gut in Scene setzen. Da kam mir einfach der Gedanke das Hue System einzusetzen. Ich bin mir mit ein paar dingen einfach unsicher und evtl. kannst du mir da etwas helfen, da ich bisher keinen Shop oder Händler gefunden habe, der mir meine Fragen beantworten konnte…. (echt schade das es keinen Philips Shop gibt, bei dem Geschulte Mitarbeiter für diese Produkte sind).

    1) Wenn ich die Lampen oder die Light Strips einsetze, müssen doch die Schalter immer auf „AN“ sein oder? Ist dann nicht der Stand bye verbrauch höher?

    2) Ist es nun möglich Fremdprodukte mit der Hub von Philips zu bedienen? Es war ja mal eine Zeit lang nicht möglich (so wie man es den Amazon Rezensionen entnehmen kann) – dann wieder doch, aber letzt endlich sind die Beurteilungen eher schlecht.

    3) Hast du auch Erfahrungen mit dem Light-Strips plus? Zu denen habe ich nämlich die meisten Fragen

    4) Wie kann ich mir das Wecken mit dem Licht vorstellen? Sagt man um sieben Uhr möchte ich Wach sein und dann ist um sieben Uhr der Hellste Punkt? Wie du schon erwähnt hast, gibt es ein solches System schon bei Philips und wenn ich mich nicht Irre, ertönt dabei ein Signal (damit man auch wirklich Wach wird).

    Ich danke dir jetzt schon für die Bearbeitung. Vor zwei Wochen habe ich mir die Hue Go gekauft (noch keinen Hub) und bin von den Farben echt begeistert!

    Liebe Grüße
    Melanie

    Antworten
    • 31.03.2016 um 19:08
      Permalink

      Hallo Melanie, es freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Ich werde versuchen dir zu helfen :) ich kenne die Probleme mit dem Einzelhandel sehr gut. Alles ist ok bis man eine Frage hat die man nicht im Handbuch findet…

      Zu 1.
      Die Schalter müssen nicht immer auf “An” sein. Wenn man allerdings den Strom komplett über den Schalter “Aus” macht, kann man über die App nicht mehr einschalten. Zudem schaltet die Lampe beim Einschalten über den Lichtschalter in eine nicht anpassbare Standardfarbe. Der Verbrauch im Stand By liegt bei etwa 0,6 Watt – also vertretbar…

      Zu 2.
      Es ist möglich Fremdprodukte, welche mit dem ZigBee Protokoll arbeiten mit einzubinden, z.B. von Osram. Das wurde von Philips temporär deaktiviert, ist aber in der aktuellen Firmware wieder enthalten. Ich nehme an, dass die Bemerkungen der anderen Bewerter aus einer Zeit stammen, als es deaktiviert war. Also unbedingt die letzte Firmware auf der Bridge installieren – dann klappt’s auch.

      Zu 3.
      Ich kenne die Lightstrips von Philips nicht im Detail. Habe insgesamt aber schon mit LED Bändern zu tun gehabt. Stell doch ruhig deine Frage und ich schaue ob ich antworten liefern kann.

      Zu 4.
      Du hast recht. Man sagt um sieben Uhr möchte man wach sein und um sieben ist es dann am hellsten. Zudem gibt man noch einen Zeitraum an in dem es heller werden soll, also z.B. zwanzig Minuten. Dann startet das System um zwanzig vor sieben ganz schwach und wird bis um sieben immer heller.

      Viele Grüsse
      Martin

      Antworten

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